… der Internetpräsenz der Bürgerinitiative Schönwalde-Glien (BiSG)
KEINE WINDINDUSTRIEANLAGEN IN SCHÖNWALDE-GLIEN!
RETTET UNSER LANDSCHAFTSSCHUTZGEBIET!
… der Internetpräsenz der Bürgerinitiative Schönwalde-Glien (BiSG)
KEINE WINDINDUSTRIEANLAGEN IN SCHÖNWALDE-GLIEN!
RETTET UNSER LANDSCHAFTSSCHUTZGEBIET!
Am 10.04.2013 haben wir das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg MUGV um eine schriftliche Stellungnahme zum Vorhaben der Berliner Stadtgüter gebeten, welche nun eingegangen ist. Hier der wesentliche Teil des Antwortschreibens:
“Grundsätzlich ist festzustellen, dass die Berliner Stadtgüter nicht nach Belieben über die in ihrem Eigentum befindlichen Flächen verfügen können und bei der Entwicklung von Windparks die Regelungen im Land Brandenburg beachten müssen. Für die in Ihrem Schreiben angesprochenen Vorstellungen der Berliner Stadtgüter verweise ich insbesondere auf den Verfahrensstand der Regionalplanung, wo seitens der Regionalen Planungsgruppe Havelland-Fläming kein Windeignungsgebiet vorgesehen ist. Damit dürften entsprechende Anträge aufgrund der landesplanerischen Ausschlusswirkung keine Aussicht auf Erfolg haben. Die Frage nach einer Ausgliederung von Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet für Windkraftanlagen dürfte sich somit nicht stellen. Unabhängig davon kann ich Ihnen zusichern, dass die Erhaltung von Landschaftsschutzgebieten ein vorrangiges Ziel des Naturschutz darstellt.”
Wir hoffen sehr, dass nun langsam Ruhe in unsere Gemeinde einkehrt, werden aber weiterhin wachsam bleiben und regelmäßig beim Landesumweltamt LUGV hinsichtlich eventueller Anträge nachfragen.
Auf unsere Nachfragen beim Landesumweltamt, ob die Berliner Stadtgüter mittlerweile einen Antrag zur Errichtung von Windindustrieanlagen gestellt haben, erhielten wir am 08.04.2013 und 17.05.2013 die Antwort, dass ein solcher Antrag nicht vorliegt.
Zurück lehnen können wir uns trotzdem nicht und werden regelmäßig weiter nachfragen.
Die Berliner Stadtgüter haben in der Berliner Morgenpost wie auch in unseren Regionalzeitungen angekündigt, beim Landesumweltamt LUGV einen Antrag auf Errichtung von 17 je 170 Meter hohen Windkraftanlagen im Zentrum unserer Gemeinde zu stellen. Noch liegt dem LUGV ein solcher Antrag nicht vor. Die Stadtgüter rechnen mit großem Widerstand und wollen ggf den Klageweg beschreiten. Sie wollen sich also über öffentliche Entscheidungen, über das Umweltministerium, dass letztes Jahr seine Zustimmung zur Ausweisung von windkaftgeeigneten Flächen verweigerte und Frau Tack persönlich eine Ausgliederung aus dem Landschaftsschutzgebiet ablehnt, hinwegsetzen.
Von Seiten der Regionalen Planungsgemeinschaft sind wir als Landschaftsschutzgebiet nach wie vor nicht für Windkraftanlagen geeignet. Dies hat uns am vergangenen Mittwoch nochmal Herr Knauer von der Regionalen Planungsgemeinschaft bestätigt.
Die Stadtgüter als “Betrieb” des Landes Berlins werden sicherlich alle Hebel in Bewegung setzen, um finanziellen Nutzen aus unserer Gemeinde zu ziehen. Wir müssen also weiterhin aufpassen und werden regelmäßig beim LUGV wg. des Antragsverfahren nachfragen.
Pressemitteilung der BISG zu Artikel „Der Wind bläst wieder kraftvoller“, erschienen am 11.11.2012 in der BraWo (Druckversion in geänderter Form)
Wie wir aus dem Artikel „Der Wind bläst wieder kraftvoller“ (MOZ v. 04.11.2012) erfuhren, beabsichtigen die Berliner Stadtgüter, noch in diesem Jahr einen Bauantrag für Windräder auf den Wansdorfer Wiesen zu stellen. Sie setzen sich damit über die Stellungnahmen des Umweltministeriums, der Gemeinsamen Landesplanung, des LUGV, der Regionalplanung und dem Willen der Bürgerschaft hinweg. Eine Versagung von Seiten der Gemeinde erwarten die Stadtgüter NICHT, da die Gemeinde bereits durch die Aufstellung des sachlichen Teil-Flächennutzungsplanes Windenergie zugunsten der Windenergie entschieden hätten. Allerdings war die Gemeinde aufgrund der Stellungnahmen gezwungen, diesen Flächennutzungsplan einzustellen. Eine Vereinbarkeit mit dem Zweck unseres Landschaftsschutzgebietes lag zudem nicht vor und auch eine Ausgliederung wurde nicht in Aussicht gestellt.
Die BiSG stellt sich die Frage, wie es hier mit rechten Dingen zugehen kann und hat daraufhin eine Presserklärung an die BraWo gegeben. Diese erschien am 11.11.2012 in etwas geänderter Form. Die Druckversion ist hier einzusehen. Leider scheinen die Stadtgüter nicht nur von ihrer Gründungsphilosophie abgerückt zu sein sondern zerstören mittlerweile die Natur – einzig und alleine aus finanziellen Gründen.
am 14.11.2012 um 8:15 Uhr vor dem Potsdamer Landtag
(Am Havelblick 8, 14473 Potsdam)
Die Volksinitiative „rettet Brandenburg“ ruft zur Teilnahme an einer Protestaktion vor dem Landtag in Potsdam auf und wendet sich gegen die Energiestrategie 2030. Die Volksinitiative fordert:
Weitere Infos gibt es auf der Homepage der Volksinitiative: http://www.vi-rettet-brandenburg.de
Der Schönwalder Verein ProNatur lädt zur Baum-Pflanzaktion (Wiederaufforstung) für Groß und Klein ein
am Samstag, 24.11.2012 um 13 Uhr im Wald bei Schönwalde Dorf.
Treffpunkt:
Schönwalde-Dorf,
Falkenhagener Weg (unweit des Kreativ, eine Ausschilderung und genügend Parkplätze sind vorhanden)
Aufgrund der Lichtverhältnisse wird die Veranstaltung bis ca. 16 Uhr gehen.
Die BiSG unterstützt dieses Vorhaben “Bäume pflanzen statt roden” auch kulinarisch und bittet alle Interessierten beim Kuchen backen, Schmalzstullen schmieren oder beim Verkauf mitzuhelfen (auch wenn es nur für eine Stunde ist). Bitte meldet Euch bei uns oder bei ProNatur (s. Flyer).
Wir freuen uns sehr, dass aktive Schönwalder diese alte Tradition wieder aufleben lassen und hoffen jetzt auf gutes Wetter und große Resonanz.
Den Flyer dazu gibt es hier.
Gerne nehme ich zugleich den Artikel in der MAZ vom 22. 9. 2012 zum Anlass, um darauf hinzuweisen, dass sich hier ein gravierender Fehler eingeschlichen hat, der bei guter Gelegenheit klar gestellt werden sollte, um keine falschen Vorstellungen zu zementieren.
Das Genehmigungsverfahren für etwaige Windkraftanlagen wird nämlich nicht „nur noch vom Amt für Umweltschutz entschieden“. Stets ist in diesen Verfahren das gemeindliche Einvernehmen gem. § 36 BauGB für die Erteilung einer Genehmigung zwingend erforderlich. Die Gemeinde entscheidet also mit.
Zum anderen sind die Gestaltungsmöglichkeiten der Gemeinde nicht gänzlich weggefallen. Sollte sich zeigen, dass es irgendwo im Gemeindegebiet wider erwartend möglich sein könnte, dass Windkraftanlagen genehmigt werden, könnte die Gemeinde auf die Genehmigungserteilung durch die Aufstellung eines Bebauungsplans aktiv Einfluss nehmen. Dadurch kann sie die Genehmigung von solchen Anlagen, die mit der gemeindlichen Städtebaupolitik unvereinbar sind, ausschließen. Was dabei im Einzelnen möglich ist, kann aber nur der Einzelfall erweisen.
Beide Pressemitteilungen können hier eingesehen werden
Uns ist bewusst, dass viele verunsichert sind, was das Thema Windkraft bzw. Erneuerbare Energien betrifft. Warum wir gegen die Errichtung der z. Zt. geförderten Windindustrieanlagen in unserer Gemeinde sind, haben wir hier als Gedankenanstoß kurz zusammengefasst.
Liebe Mitstreiter, die Sommerpause der BiSG ist beendet und wir wollen Euch herzlich zu unserem 1. Treffen einladen, am … 11.09.2012 19:30h Waldschule Pausin (Am Anger 18, 14621 Schönwalde-Glien OT Pausin) – Unsere Themen sind u.a.: Beschlussfassung der Gemeindevertretung am 20.09.2012 – Einstellung und Beendigung des Verfahrens sachlicher Teilflächennutzungsplan Windenergie? Leider ist das Thema Windräder
[weiterlesen ...]